Oesterle´s wuseliges Wimmelreich - München / Deutschland


Wimmelbild

Wimmelbilder sind detailreich gezeichnete Illustrationen, die eine Vielzahl an Menschen, Tieren, Gebäuden, Fahrzeugen und sonstigen Objekten auf einem einzigen Motiv abbilden. Auf den, nicht umsonst auch Suchbilder (Englisch: Hidden Objects) genannten Werken, wimmelt es von amüsanten oder/ und informativen, versteckten Details, die erst gesucht werden müssen.

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Organisiertes Chaos

Die sympathischen, gross angelegten Tableaus, sind eine Form der Illustration, die an Ideenreichtum nicht zu überbieten ist.

 

Der hierzulande berühmteste Vertreter der Gattung Wimmelbilder ist der Münchner Kinderbuch-Illustrator Ali Mitgutsch. Er hat die, sogenannten Wimmelbilderbücher damals in den Neunzehnhundertsechziger Jahren erfunden.

Sein Buch "Rundherum in meiner Stadt" erschien 1968. Es gilt als erstes Wimmelbuch im deutschsprachigen Raum und verkauft sich bis heute.

 

Seitdem haben viele Illustratoren die Kunst des Altmeisters fortgeführt und die detailverliebten Illustrationen weiterentwickelt. So auch ich.


Findige Unternehmer nutzen heute die Vorteile dieses opulenten Detailreichtums

Der wimmelnde Wahnsinn ist nicht mehr länger nur den Kindern vorbehalten.

Auch Erwachsene dürfen nun versteckte Details im Gewimmel entdecken.

 

Entscheider gestander Unternehmen (sehen sie oben, "Die Post" Schweiz) haben die Vorteile der Wimmelbilder mittlerweile zur Darstellung komplexer Strukturen oder Arbeitsprozesse, wie beispielsweise zur Mitarbeitermoti-vation, erkannt.

 

Offenbar wurde verstanden, daß hochkomplexe, meist trockene Inhalte, anders transportiert werden müssen, um verstanden und gemocht zu werden. Man will es menschlich und emotional.

 

Bundesländer oder Ministerien lassen sich grosse Suchbilder erstellen, um ihre Visionen zum Leben zu erwecken und Befürworter für ihre Sache zu gewinnen.

 

Künstler planen und visualisieren solche Ansätze lange bevor diese überhaupt realisiert werden (sehen sie oben "Flughafen Tegel Projekt Berlin").

 

Die sympathischen Kunstwerke sind in Info-Grafiken für Magazine zu finden oder lockern öde Geschäftsberichte auf.

Sie ziehen die Blicke von Messebesuchern auf sich und generieren jede Menge Aufmerksamkeit.

Puzzle sind zurück

Hidden Objects, so heissen die Kunstwerke in englisch. Der Spaß am Suchen und Finden verlieh den humorvollen Suchbildern wohl seinen englischen Namen.

 

Jene versteckten Dinge waren es wohl auch, die die Spiele-Industrie irgendwann auf die großartigen Wimmelsuchbilder aufmerksam gemacht haben.

 

Verlage für Kalender und Puzzle, wie der Unterhachinger Athesia Verlag (früher Heye Verlag) oder der Ravensburger Verlag, haben die wimmeligen Bilder schon seit Jahrzehnten in ihr Programm integriert.

 

Puzzle-Verrückte auf der ganzen Welt verlieren sich in den aufwändigen Massenszenerien. Einer der weltweit bekanntesten dieser Zunft ist der argentinische Künstler Mordillo.

 

Sollte nun der Wunsch in Ihnen gewachsen sein ein individuelles, genau auf Ihre Firma zugeschnittenes, Wimmelbild in Auftrag geben zu wollen, so rufen Sie gerne an und lassen sich unverbindlich von mir beraten.